habe ich als Grenze aufgebaut. Der Papa war dabei einen neuen Wasserhahn in der Küche einzubauen. Das erwies sich als schwierig und erfahrungsgemäß mag er nicht so gerne "Hilfe" von dreijährigen Rabauken und Professoren haben, wenn er sich konzentrieren will. Deshalb also der Stuhl für die Zuschauer. Die sollten da sitzen, ihren Pfannkuchen essen und einfach nur gucken.
Der Professor sitzt ja gerne mal, der nahm den ersten Stuhl, der Große war nicht sonderlich interessiert, er durfte auch ab und an die Taschenlampe halten und der Rabauke - tja, hier kommt wieder mal das limitierte Vokabular des Dreijährigen dazwischen - der Rabauke verstand "Zu-Bauer-Stuhl". Dass man eine Baustelle absperrt, das weiß er ja und jetzt verstand er eben, dass dies mit Stühlen geschieht. Er ist ja ein Macher und so war die Baustelle recht schnell gesichert......
Montag, 30. September 2013
Sonntag, 29. September 2013
Der Wind
hat uns heute beim Rad fahren erst mal ganz schön geärgert. Viel und böig und genau gegen uns gerichtet, so dass wir viel schieben mussten, besonders bergauf. Die Zwillinge im Lastenrad ließen sich von mir schieben, der Große fuhr alleine und schob sein kleines Rad ohne zu Jammern tapfer den "Berg" - bzw. was man hier in Niedersachsen so Berg nennt - hinauf.
Auf dem Rückweg dann, herrlich!, ging es "bergab" und der Wind kam von hinten. Ich zum Großen: "Merkst du, wie der Wind uns schiebt?" Der Große war begeistert, nur der Rabauke wunderte sich: "Hä, Mama, der Wind hat doch keinen Schieber!?"
Auf dem Rückweg dann, herrlich!, ging es "bergab" und der Wind kam von hinten. Ich zum Großen: "Merkst du, wie der Wind uns schiebt?" Der Große war begeistert, nur der Rabauke wunderte sich: "Hä, Mama, der Wind hat doch keinen Schieber!?"
Sonntag, 22. September 2013
Montagmorgen
ist das Aufstehen und in die Gänge kommen am Allerschwersten. Der Rabauke war zwar schon um 6 Uhr wach, schlief um halb sieben wieder ein (als er aufstehen sollte) und wollte nicht in die neue Woche starten.
Wir waren am WE bei Oma und Opa, das war schön, ein bißchen wir Kurzurlaub, keiner hatte Lust, damit aufzuhören.
Dann war die Oma an diesem Morgen auch noch bei uns und saß statt Papa am Frühstückstisch - alles anders!
Rabauke und der Große gerieten in einen Wettstreit: wer schenkt sich mehr Wasser in sein Glas (was für eine Sorte Streit ist das denn bitte! Und das morgens! ????)- sie kriegten Ärger, denn was soll das, ein Glas so voll schenken, dass man es eh nicht austrinken wird - während die beiden sich angrinsten und den nächsten Wettstreit starteten: wer schafft es, das Glas leer zu trinken (auch blöd, dann muss man mitten in der Unterrichtsstunde / im Morgenkreis .... oder vergisst, dass man muss...) Arghhhhhh!
Da meldete sich ganz leise der Professor und wies mit Blicken darauf hin, dass er ja nun sein Glas nur wenig gefüllt hat, genauso so wenig, wie er gleich trinken möchte. Er lächelte mit sich zufrieden und fuhr genüsslich das Lob ein, das er natürlich bekam.
Wir waren am WE bei Oma und Opa, das war schön, ein bißchen wir Kurzurlaub, keiner hatte Lust, damit aufzuhören.
Dann war die Oma an diesem Morgen auch noch bei uns und saß statt Papa am Frühstückstisch - alles anders!
Rabauke und der Große gerieten in einen Wettstreit: wer schenkt sich mehr Wasser in sein Glas (was für eine Sorte Streit ist das denn bitte! Und das morgens! ????)- sie kriegten Ärger, denn was soll das, ein Glas so voll schenken, dass man es eh nicht austrinken wird - während die beiden sich angrinsten und den nächsten Wettstreit starteten: wer schafft es, das Glas leer zu trinken (auch blöd, dann muss man mitten in der Unterrichtsstunde / im Morgenkreis .... oder vergisst, dass man muss...) Arghhhhhh!
Da meldete sich ganz leise der Professor und wies mit Blicken darauf hin, dass er ja nun sein Glas nur wenig gefüllt hat, genauso so wenig, wie er gleich trinken möchte. Er lächelte mit sich zufrieden und fuhr genüsslich das Lob ein, das er natürlich bekam.
Samstag, 21. September 2013
Kindersprache
Der Professor suchte seine Brüder. Er rief: "Rabauke, Professor!", so wie wir es oft rufen, das ist fast schon ein 'Singsang'.... Dann fiel ihm der Fehler auf - er hatte sich ja selbst gerufen.... Er überlegte kurz, tat dann so, als wäre nichts geschehen und rief weiter: "Rabauke, Großer!"
Der Rabauke möchte gerne 'Lippen-Kleber' haben....
Labello ~ Klebestift ~ Ähnlichkeit =lippen-Kleber.... Man baut sich Begriffe eben zusammen, wenn man die Vokabel nicht kennt. Siehe auch "Pommes-Esser", man kann dort heiße Pommes kaufen, ein Supermarkt ist der "Einkaufer"....
Der Rabauke möchte gerne 'Lippen-Kleber' haben....
Labello ~ Klebestift ~ Ähnlichkeit =lippen-Kleber.... Man baut sich Begriffe eben zusammen, wenn man die Vokabel nicht kennt. Siehe auch "Pommes-Esser", man kann dort heiße Pommes kaufen, ein Supermarkt ist der "Einkaufer"....
Montag, 16. September 2013
Jungensprache
ist geprägt von korrekten Ausdrücken aus den Bereichen: Baumaschinen, Bauernhof, Baustelle, Handwerken, etc. Das Gerät heißt eben "Motorsense" und "Radlader", nicht "Rasenmäher" bzw. "so ein Baggerding".
Vieleicht kommt auf diese Weise folgender Satz zustande:
In der Fußgängerzone spielten Kinder, keine Eltern zu sehen. Den Rabauken wunderte das, er fragte:
Vieleicht kommt auf diese Weise folgender Satz zustande:
In der Fußgängerzone spielten Kinder, keine Eltern zu sehen. Den Rabauken wunderte das, er fragte:
Mama, wo sind denn vom die Kinder die Muttern?
Sonntag, 15. September 2013
Heldentaten
gab es viele an diesem Wochenende!
Da war zuerst der Große, der überraschend am Freitag bei einer Stadtmeisterschaft der Grundschulen den 2. Platz für die ersten Klassen erreichte!
Was für ein Moment, mein kleiner Großer auf dem Siegerpodest! Hach, das war schön! Sein bester Freund kam auf den 10. Platz und ich wußte, dass meiner etwas schneller war. Also wartete ich, dass nun auch sein Name aufgerufen wurde - das dauerte so lange, dass ich schon dachte, man hätte ihn vergessen - aber dann kam: "Und zweiter wurde..... " Wahnsinn!
Er durfte sich auf das Siegertreppchen stellen, bekam einen Pokal, eine Urkunde, ein T-Shirt, eine Tasche und jede Menge Freude und Aufwind - er konnte den ganzen Tag und den Samstag noch dazu das Grinsen nicht aus dem Gesicht bekommen und ist immer noch mächtig stolz (und ich mit).
Sein zweiter Freund landete unter "ferner liefen" und war traurig, gratulierte aber trotzdem ganz tapfer dem Großen. Das fand der Große beachtlich und er war auch traurig für den Freund, der nicht so schnell war wie er, hat sich dann aber schnell von mir erlauben lassen, dass er sich jetzt einfach über seinen Erfolg freuen darf.
Der Rabauke war am Samstag auf dem Ponyhof eine Art dreijähriger Superheld, der kleine Mann ist über sich hinaus gewachsen, weil er ein ZIEL hatte:
Nach dem Mittagsschläfchen ging es dann los zum Ponyhof, dort wohnten Freunde von uns für das ganze Wochenende, wir waren nur Samstag zu Besuch.
Gegen drei sollte das Reiten starten. Eine Menge (na gut, etwa 15, aber für so einen kleinen Kerl wie den Rabauken sind das eine Menge Beine, aus seiner Sicht von unten) kleine und große Reiterinnen und Reiter (Alter: von 6 - ??) standen wartend vor dem Büro. Der Rabauke, deutlich kleiner und jünger, stand dabei. Während der Professor und der Große neben mir standen / auf mir saßen, nah an mir dran blieben, stand der Rabauke zielstrebig bei den ReiterInnen. Die kannte er fast alle nicht, aber wie gesagt, der junge Mann hatte ein Ziel.
Die Chefin erschien schließlich und verteilte die Ponys. Je 1 Pony pro Fortgeschrittene/r, für je 2 Anfänger gab es ein gemütliches, kleines Pony, manche mit dem Spitznamen "Sofa". Die Chefin fand den Rabauken wohl zielstrebig genug, sie teilte ihn in ein Team mit einer kleinen Maus (etwa 6 Jahre alt). So, nun ging es los, auf die Weide, Ponys holen. Die Maus nahm meinen Rabauken an die Hand und so holten sie ihr Pony. Die Mama der Maus ging mit auf die Weide (und passte auf beide Kinder auf), sie half beim Pony holen. Der Rabauke zuckte nicht, ging mit, tat alles, was von ihm erwartet wurde. Sonst hat er ja gerne mal eigene Ideen oder Wutanfälle - die hat er komplett ausgeschaltet (oder kontrolliert), dass dies hier nicht angebracht war, dass wußte er (ich sage ja, Superheld).
Ein bißchen mulmig war ihm schon, das konnte man in seinem kleinen Gesicht sehen, aber als er mich auf der anderen Seite des Zauns sah, strahlte er und winkte mir zu: "Alles gut, Mama."
Die Kinder führten die (lammfrommen) Ponys in die Halle (im Fall des Rabauken mit mir neben ihm), striegelten sie erst mal, wobei man bei diesen zotteligen Freiluftponys eigentlich nicht wirklich einen Unterschied sieht, aber das gehört wohl zum Ritual!?
So, dann ging das "Reiten" los. Immer zwei Runden, geführt vom anderen Kind, kleine Strecken alleine, die kleinen Aufgaben variierten, für die Kinder total toll (und sicher), für den Zuschauer evtl. ein bißchen dröge, für den Rabauken das Schönste auf der ganzen Welt. Er saß auf dem Pony (ja, ich lief immer nebenher), führte das Pony und musste zwischendurch warten, wenn die Maus eine Runde ohne Führung reiten wollte. Er hatte kleine Momente von: jetzt kriege ich einen Quietschanfall und kontrollierte sich sofort wieder. Am Ende der Stunde war er einmal komplett auf und total glücklich: er hatte ein Pony geführt, gestriegelt, Zügel gehalten, lange Zeit auf dem Pony gesessen, sogar einmal Trab erlebt (für mich war das so: ich musste gleichzeitig das gemütliche Pony anschieben und den Rabauken festhalten und das im Laufschritt).
Die Chefin war von ihm beeindruckt, er darf wohl wieder kommen und das will er auch.
Als wir nach Hause fahren wollten, saß er alleine auf einer Bank und sagte: "Is bin traurich." (das sah man ihm auch an).
Der Superheld für den Sonntag ist der Professor.
So war sein Tag: ab 7.00 Uhr spielen, gegen 9.00 los mit dem Laufrad zum am weitesten entfernten Bäcker, Brötchen kaufen und mit den Laufrädern Rennen fahren auf dem großen, leeren Parkplatz, frühstücken, zu Fuß zwei Stunden lang durch die Stadt (Autoausstellung mit Kinderbelustigung); mit Papa Lego spielen, im Haus toben, zwischendurch immer mal was essen, den Rabauken aus dem Mittagsschlaf zerren, wieder im Haus toben, mit der kleinen Patentante ins Schwimmbad fahren, dort toben, rutschen, tauchen, Pommes essen und dann, im Auto u, 19.15 Uhr fragen: "Mama, wo fähren wir hin? Kann ich zu Hause bitte ein Mittagsschläfchen machen?"
Na klar, kleiner Professor, das kannst du. Gerne auch ein längeres!
Er hat über Tag ein Riesenpensum abgespult - eins mit dem die meisten Erwachsenen Probleme gehabt hätten! Und dabei hatte er durchgehend gute Laune und damit ist der Professor mein absoluter Sonntags-Superheld.
Da war zuerst der Große, der überraschend am Freitag bei einer Stadtmeisterschaft der Grundschulen den 2. Platz für die ersten Klassen erreichte!
Was für ein Moment, mein kleiner Großer auf dem Siegerpodest! Hach, das war schön! Sein bester Freund kam auf den 10. Platz und ich wußte, dass meiner etwas schneller war. Also wartete ich, dass nun auch sein Name aufgerufen wurde - das dauerte so lange, dass ich schon dachte, man hätte ihn vergessen - aber dann kam: "Und zweiter wurde..... " Wahnsinn!
Er durfte sich auf das Siegertreppchen stellen, bekam einen Pokal, eine Urkunde, ein T-Shirt, eine Tasche und jede Menge Freude und Aufwind - er konnte den ganzen Tag und den Samstag noch dazu das Grinsen nicht aus dem Gesicht bekommen und ist immer noch mächtig stolz (und ich mit).
Sein zweiter Freund landete unter "ferner liefen" und war traurig, gratulierte aber trotzdem ganz tapfer dem Großen. Das fand der Große beachtlich und er war auch traurig für den Freund, der nicht so schnell war wie er, hat sich dann aber schnell von mir erlauben lassen, dass er sich jetzt einfach über seinen Erfolg freuen darf.
Der Rabauke war am Samstag auf dem Ponyhof eine Art dreijähriger Superheld, der kleine Mann ist über sich hinaus gewachsen, weil er ein ZIEL hatte:
Er wollte reiten.Am Vormittag konnte ich auf einem Flohmarkt einen echten "Reiterhelm" für ihn kaufen, mit Samt bezogen und einem Schleifchen hinten dran, da war der kleine Mann zum ersten Mal selig.
Nach dem Mittagsschläfchen ging es dann los zum Ponyhof, dort wohnten Freunde von uns für das ganze Wochenende, wir waren nur Samstag zu Besuch.
Gegen drei sollte das Reiten starten. Eine Menge (na gut, etwa 15, aber für so einen kleinen Kerl wie den Rabauken sind das eine Menge Beine, aus seiner Sicht von unten) kleine und große Reiterinnen und Reiter (Alter: von 6 - ??) standen wartend vor dem Büro. Der Rabauke, deutlich kleiner und jünger, stand dabei. Während der Professor und der Große neben mir standen / auf mir saßen, nah an mir dran blieben, stand der Rabauke zielstrebig bei den ReiterInnen. Die kannte er fast alle nicht, aber wie gesagt, der junge Mann hatte ein Ziel.
Die Chefin erschien schließlich und verteilte die Ponys. Je 1 Pony pro Fortgeschrittene/r, für je 2 Anfänger gab es ein gemütliches, kleines Pony, manche mit dem Spitznamen "Sofa". Die Chefin fand den Rabauken wohl zielstrebig genug, sie teilte ihn in ein Team mit einer kleinen Maus (etwa 6 Jahre alt). So, nun ging es los, auf die Weide, Ponys holen. Die Maus nahm meinen Rabauken an die Hand und so holten sie ihr Pony. Die Mama der Maus ging mit auf die Weide (und passte auf beide Kinder auf), sie half beim Pony holen. Der Rabauke zuckte nicht, ging mit, tat alles, was von ihm erwartet wurde. Sonst hat er ja gerne mal eigene Ideen oder Wutanfälle - die hat er komplett ausgeschaltet (oder kontrolliert), dass dies hier nicht angebracht war, dass wußte er (ich sage ja, Superheld).
Ein bißchen mulmig war ihm schon, das konnte man in seinem kleinen Gesicht sehen, aber als er mich auf der anderen Seite des Zauns sah, strahlte er und winkte mir zu: "Alles gut, Mama."
Die Kinder führten die (lammfrommen) Ponys in die Halle (im Fall des Rabauken mit mir neben ihm), striegelten sie erst mal, wobei man bei diesen zotteligen Freiluftponys eigentlich nicht wirklich einen Unterschied sieht, aber das gehört wohl zum Ritual!?
So, dann ging das "Reiten" los. Immer zwei Runden, geführt vom anderen Kind, kleine Strecken alleine, die kleinen Aufgaben variierten, für die Kinder total toll (und sicher), für den Zuschauer evtl. ein bißchen dröge, für den Rabauken das Schönste auf der ganzen Welt. Er saß auf dem Pony (ja, ich lief immer nebenher), führte das Pony und musste zwischendurch warten, wenn die Maus eine Runde ohne Führung reiten wollte. Er hatte kleine Momente von: jetzt kriege ich einen Quietschanfall und kontrollierte sich sofort wieder. Am Ende der Stunde war er einmal komplett auf und total glücklich: er hatte ein Pony geführt, gestriegelt, Zügel gehalten, lange Zeit auf dem Pony gesessen, sogar einmal Trab erlebt (für mich war das so: ich musste gleichzeitig das gemütliche Pony anschieben und den Rabauken festhalten und das im Laufschritt).
Die Chefin war von ihm beeindruckt, er darf wohl wieder kommen und das will er auch.
Als wir nach Hause fahren wollten, saß er alleine auf einer Bank und sagte: "Is bin traurich." (das sah man ihm auch an).
Der Superheld für den Sonntag ist der Professor.
So war sein Tag: ab 7.00 Uhr spielen, gegen 9.00 los mit dem Laufrad zum am weitesten entfernten Bäcker, Brötchen kaufen und mit den Laufrädern Rennen fahren auf dem großen, leeren Parkplatz, frühstücken, zu Fuß zwei Stunden lang durch die Stadt (Autoausstellung mit Kinderbelustigung); mit Papa Lego spielen, im Haus toben, zwischendurch immer mal was essen, den Rabauken aus dem Mittagsschlaf zerren, wieder im Haus toben, mit der kleinen Patentante ins Schwimmbad fahren, dort toben, rutschen, tauchen, Pommes essen und dann, im Auto u, 19.15 Uhr fragen: "Mama, wo fähren wir hin? Kann ich zu Hause bitte ein Mittagsschläfchen machen?"
Na klar, kleiner Professor, das kannst du. Gerne auch ein längeres!
Er hat über Tag ein Riesenpensum abgespult - eins mit dem die meisten Erwachsenen Probleme gehabt hätten! Und dabei hatte er durchgehend gute Laune und damit ist der Professor mein absoluter Sonntags-Superheld.
Donnerstag, 12. September 2013
Angeber
sind so ziemlich alle Jungs, die ich kenne. Zumindest kleine und wenigstens ein bißchen (ha, ich kenne auch ein paar rühmliche Ausnahmen, manche lesen sogar diesen Blog).
Und drei davon leben in meiner Familie. Bis auf den Professor haben sie das irgendwie in sich. Sich vergleichen, besser sein, übertrumpfen. Das Angebeobjekt muss nicht unbedingt etwas Großes oder Wichtiges sein, man kann in diesem Bereich ganz klein anfangen.
Der Spielfreund des Großen sagt gerne: "Du, mein Fahrrad ist aber größer als deins." Schön, aber zum Hort wird er mit dem Auto gebracht, wir sind mit dem Rad da - ich verstehe den ganzen Satz nicht. Sagt er dass, um zu zeigen, dass er ein tolleres Fahrrad hat? Oder einfach nur, weil er gerne redet und mal was sagen will? Keine Ahnung, um das zu verstehen, fehlt mir leider etwas.... ich bin nun mal weiblich.
Donnerstag, Abendessen. Der Große gibt an: "Wenn ich groß bin, dann kaufe ich mir ein Luftgewehr. Dann fliege ich in den Weltraum, da gibt es keine Luft und ich kann einfach so schießen und brauche keine Munition." Hä??? Na egal, man möchte ja Konversation und gemeinsamen Gedankenaustausch beim Essen.
Es geht weiter mit dem Rabauken: "Und ich kaufe mir eine Luftkettensäge und dann säge ich die Luft! Määääääämääääääää (halt Kettensägengeräusch)"
Eine Luftkettensäge!!??? Die Luft sägen????!!!!!
Der Papa wollte ihnen schnell eine Luftgitarre andrehen, aber da meinten die Jungs abfällig, so eine hätte doch nun jeder. Und spielten vor - hielten aber alle die Gitarre falsch herum........
Danke lieber Professor, du hälst dich aus solchem Quatsch raus, zumindest bis dein Edbeermaladebrot gegessen ist.
Und drei davon leben in meiner Familie. Bis auf den Professor haben sie das irgendwie in sich. Sich vergleichen, besser sein, übertrumpfen. Das Angebeobjekt muss nicht unbedingt etwas Großes oder Wichtiges sein, man kann in diesem Bereich ganz klein anfangen.
Der Spielfreund des Großen sagt gerne: "Du, mein Fahrrad ist aber größer als deins." Schön, aber zum Hort wird er mit dem Auto gebracht, wir sind mit dem Rad da - ich verstehe den ganzen Satz nicht. Sagt er dass, um zu zeigen, dass er ein tolleres Fahrrad hat? Oder einfach nur, weil er gerne redet und mal was sagen will? Keine Ahnung, um das zu verstehen, fehlt mir leider etwas.... ich bin nun mal weiblich.
Donnerstag, Abendessen. Der Große gibt an: "Wenn ich groß bin, dann kaufe ich mir ein Luftgewehr. Dann fliege ich in den Weltraum, da gibt es keine Luft und ich kann einfach so schießen und brauche keine Munition." Hä??? Na egal, man möchte ja Konversation und gemeinsamen Gedankenaustausch beim Essen.
Es geht weiter mit dem Rabauken: "Und ich kaufe mir eine Luftkettensäge und dann säge ich die Luft! Määääääämääääääää (halt Kettensägengeräusch)"
Eine Luftkettensäge!!??? Die Luft sägen????!!!!!
Der Papa wollte ihnen schnell eine Luftgitarre andrehen, aber da meinten die Jungs abfällig, so eine hätte doch nun jeder. Und spielten vor - hielten aber alle die Gitarre falsch herum........
Danke lieber Professor, du hälst dich aus solchem Quatsch raus, zumindest bis dein Edbeermaladebrot gegessen ist.
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