- Feuerwache aus Lego
- Polizeiwache aus Lego
- Krankenhaus aus Lego
- ein großer Kuschelbär (? wie, nicht von Lego? Und überhaupt, wieso produzieren sie keine Kuschlbären?)
- einen Kuscheltierhund (siehe oben)
- Lego Adventskalender aus dem Spielzeugladen
- Star Wars Adventskalender von Lego (Der Große: "Aber Professor, du wünscht dir doch schon den Lego Advenskalender!" Professor: "Na, den habe ich mir doch für dich gewünscht!"
- Bauarbeiterwache von Lego
- Geheimdienst von Lego
- Sumpfpolizei von Lego
Mittwoch, 4. November 2015
Wunschzettel Professor (I.)
Nach gründlicher Recherche von Fachliteratur (Lego-Katalog) sowie intensiver Studie des Angebots (Spielzeugladen) hat der Professor zusammen mit einer Freundin, die schon gut schreiben kann, einen Wunschzettel verfasst (nein, wir sind nicht vom Lego-Konzern gesponsort):
Dienstag, 3. November 2015
Laternenfest
Der Rabauke war sich ganz sicher: "Ich will zum Laternenfest! Mit Papa! Das war so schön letztes Jahr, mit der Musik und den Fakeln."
Alles klar, ich war begeistert - der Papa und der Rabauke gehen zum Laternenumzug, ich zu Hause mit den anderen beiden, super!
Er suchte sich die Hai-Laternen aus, der Papa musste die basteln (ist sehr schön geworden), alles prima.
Der Professor war ganz fest in seiner Meinung: "Ich will nicht gehen, ich bleibe zu Hause. " Er zuckte nicht mal, als wir genau einen Laternenstab kauften.... "Nö, ich will nicht."
Dann fand der Papa einen Termin.... genau am Laternenfest.... bahhhhh!!!! Und ich verabschiedete mich vom behaglichen Gedanken an ein Laternenfest, an dem andere teilnehmen und ich zu Hause bin, anschließend suchte ich einen Babysitter für den Großen und den Professor, denn wenn ein kleiner Rabauke so gerne Laterne laufen möchte, dann soll er das auch dürfen.
So, nun war der Tag des Laternenfestes gekommen.
Der erste Satz des Professors beim Abholen im Kindergarten: "Die Erzieherin hat gesagt, ich kann auch mit einer alten Laterne kommen." Häh - was jetzt, wollte er nun doch mit? Nachgefragt. "Nö, will ich nicht."
Hm, noch mal gefragt: "Wir haben noch Zeit, wir können noch einen Laternenstab kaufen, eine Laternen finden wir auch im Haus." .... "Nö, ich will nicht."
So und dann kamen wir nach Hause und der Wahnsinn brach aus.
Der Rabauke wollte nicht mehr mit, der Professor wollte mit, der Große heulte, weil er mit dem Professor spielen wollte.
Der Rabauke und der Professor wollten mit, der Große heulte....
Keiner wollte mit, der Papa heulte (hatte ja die Laterne gebastelt....)
Ich heulte, weil, was soll der Babysitter, wenn wir alle zu Hause sind.....
Die oben genannten Variationen wechselten sich ab, bis ich den Großen bestach: du darfst mit dem Babysitter Wii spielen.... das fand er super, und fing an, beide Brüder vom Laternenumzug zu überzeugen und wir hatten endlich Klarheit: die kleinen gehen, der Großbe bleibt...
Die Klarheit hatten wir genau in dem Moment, in dem der Papa aus dem Haus musste - Chance verpasst, den zweiten Laternenstab zu kaufen... arghhhhh....
Lösung: der Babysitter kommt auf dem Weg zu uns am Spielzeugladen vorbei, sie brachte den zweiten Stab mit, alles gut, wir konnten los.
So richtig gebraucht hätten wir sie eigentlich nicht, der Große kann auch mal eine Stunde alleine zu Hause beiben, aber da sie nun gebucht war, blieb sie auch (sie kann wohl super Wii spielen...).
Und für uns drei war es ein Laternenfest der "ersten Male":
Alles klar, ich war begeistert - der Papa und der Rabauke gehen zum Laternenumzug, ich zu Hause mit den anderen beiden, super!
Er suchte sich die Hai-Laternen aus, der Papa musste die basteln (ist sehr schön geworden), alles prima.
Der Professor war ganz fest in seiner Meinung: "Ich will nicht gehen, ich bleibe zu Hause. " Er zuckte nicht mal, als wir genau einen Laternenstab kauften.... "Nö, ich will nicht."
Dann fand der Papa einen Termin.... genau am Laternenfest.... bahhhhh!!!! Und ich verabschiedete mich vom behaglichen Gedanken an ein Laternenfest, an dem andere teilnehmen und ich zu Hause bin, anschließend suchte ich einen Babysitter für den Großen und den Professor, denn wenn ein kleiner Rabauke so gerne Laterne laufen möchte, dann soll er das auch dürfen.
So, nun war der Tag des Laternenfestes gekommen.
Der erste Satz des Professors beim Abholen im Kindergarten: "Die Erzieherin hat gesagt, ich kann auch mit einer alten Laterne kommen." Häh - was jetzt, wollte er nun doch mit? Nachgefragt. "Nö, will ich nicht."
Hm, noch mal gefragt: "Wir haben noch Zeit, wir können noch einen Laternenstab kaufen, eine Laternen finden wir auch im Haus." .... "Nö, ich will nicht."
So und dann kamen wir nach Hause und der Wahnsinn brach aus.
Der Rabauke wollte nicht mehr mit, der Professor wollte mit, der Große heulte, weil er mit dem Professor spielen wollte.
Der Rabauke und der Professor wollten mit, der Große heulte....
Keiner wollte mit, der Papa heulte (hatte ja die Laterne gebastelt....)
Ich heulte, weil, was soll der Babysitter, wenn wir alle zu Hause sind.....
Die oben genannten Variationen wechselten sich ab, bis ich den Großen bestach: du darfst mit dem Babysitter Wii spielen.... das fand er super, und fing an, beide Brüder vom Laternenumzug zu überzeugen und wir hatten endlich Klarheit: die kleinen gehen, der Großbe bleibt...
Die Klarheit hatten wir genau in dem Moment, in dem der Papa aus dem Haus musste - Chance verpasst, den zweiten Laternenstab zu kaufen... arghhhhh....
Lösung: der Babysitter kommt auf dem Weg zu uns am Spielzeugladen vorbei, sie brachte den zweiten Stab mit, alles gut, wir konnten los.
So richtig gebraucht hätten wir sie eigentlich nicht, der Große kann auch mal eine Stunde alleine zu Hause beiben, aber da sie nun gebucht war, blieb sie auch (sie kann wohl super Wii spielen...).
Und für uns drei war es ein Laternenfest der "ersten Male":
- das Wetter war angenehm, es gab sogar Sterne
- wir waren pünktlich dort und nicht gestresst: die Kinder gehen eben inzwischen zielstrebig und kennen Verkehrregeln
- sie hatten keine Angst vor der Lautstärke des Spielmannzugs
- wir gingen ganz vorne, direkt hinter dem Feuerwehrauto (wie oft haben wir den Umzug überhaupt verloren, weil wir so langsam waren)
- die Laternen und Laternenstäbe blieben heile
- von Anfang bis Ende trugen sie ihre Laternen selbst... gewohnt war ich eigentlich, ein bis drei Laternen nach und nach zu tragen... zu schwer Mama, kannst du die nehmen? (ich war quasi unterfordert....)
Mittwoch, 28. Oktober 2015
Gespräche
beim Essen. Es ging um Kokosnüsse.
Ich: "Es sterben mehr Menschen durch Kokosnussfall als durch Blitzschlag."
Allgemeines Interesse und Gemurmel.
Der Gast: "Ja und es kommen mehr Menschen durch Unfälle mit Toastern ums Leben als im Lottog gewinnen."
Gleiche Reaktion.
Einen Moment später kommt der Papa um die Ecke und der Rabauke fasst das Gespräch zusammen:
"Papa! Es werden mehr Menschen getoastet als geblitzt!!
Ich: "Es sterben mehr Menschen durch Kokosnussfall als durch Blitzschlag."
Allgemeines Interesse und Gemurmel.
Der Gast: "Ja und es kommen mehr Menschen durch Unfälle mit Toastern ums Leben als im Lottog gewinnen."
Gleiche Reaktion.
Einen Moment später kommt der Papa um die Ecke und der Rabauke fasst das Gespräch zusammen:
"Papa! Es werden mehr Menschen getoastet als geblitzt!!
Montag, 26. Oktober 2015
Winterzeit
Wer hat das bloß erfunden, Sommer-und Winterzeit!?
Jedesmal erwischt es einen kalt und welchen Sinn hat es denn, dass einmal ein Sonntag eine Stunde länger und dann einer eine Stunde kürzer ist? Die Kinder kommen aus dem Takt (den Hühnern macht das gar nichts, die schlafen, bis man ihr Häuschen auf macht und gehen bei Sonnenuntergang einfach rein) und ich bin auch leicht verwirrt. So gar mein Eierphone hat einen ganzen Tag gebraucht, bis es verstanden hat, wie die neue Zeit geht.
So war der Sonntag bei uns: um 8 wachte der Rabauke auf. Da war es ja eigentlich erst 7, aber die Uhren noch nicht umgestellt. Er war jedenfalls wach. Im Bett hat er erst mal gelesen (Buch angesehen), die Brüder kamen erst so nach und nach dazu, um viertel vor neun Sommer-, also viertel vor acht Winterzeit waren wir dann doch alle wach, Zeit für Kaffee und Kakao im Bett. Der Rabauke hatte allerdings inzwischen in seinem Zimmer Kinderschminke gefunden und wollte sich anmalen.... Naja, Kerlchen musste eh mal geduscht werden, also: schminken ja, aber nur in der Badewanne.... da hat er sich dann erst mal überall angemalt und dann noch etwa eine Stunde gebadet, bis er wieder sauber war.
Inzwischen haben der Professor und ich seinen Schrank sortiert. Alle Klamotten durchgesehen, zu kleine auf einen Stapel, kaputte auf den Müllstapel, die aus dem Lager (abgelegte vom Großen und von Freunden) durchgesehen, in seinen Schrank sortiert. Puh, immerhin, einen Schrank schon mal erledigt. Auf die Uhr gesehen: es war halb neun. Wahnsinn, so früh noch.
Der Rabauke kam aus der Badewanne, sein Schrank war dran und danach war es immer noch früh. Die Kinder verschwanden auf den Dachboden ins Legoparadies, sie spielten zu dritt friedlich und ich nahm mir den dritten Kinderschrank vor ... danach dachte ich, hach, halb zwölf, der Tag kommt ja doch langsam in Schwung - aber, wieder eine nicht umgestellte Uhr erwischt, es war halb elf. Egal, gefrühstückt hatte noch keiner, jetzt gab es erst mal Bohnen und Eier.
Immer noch früh war es, als ich dann die aussortierten Klamotten wieder ins Lager (die vom Großen) brachte und die von den Kleinen sortiert auf die Treppe gesetzt hatte, so dass die Freundin, die unsere Klamotten bekommt, aussuchen konnte.
Wir haben dann noch die Kinderzimmer aufgeräumt, das Geschoss gereinigt und eine Suppe gekocht.... ein Huhn eingefangen, das war irgendwie auf Wanderschaft geraten. Dann habe ich noch genäht und es war irgendwie immer noch früh. Wir wollten um fünf ins Kino und egal, wann ich so auf die Uhr guckte, fünf Uhr war immer weit weg.
Schließlich kam die Freundin zum Klamotten abholen - sie suchte aus, wir quatschten noch ein bißchen und dann guckte ich auf die Uhr: du liebe Güte, jetzt auf einmal halb fünf, wir müssen jetzt los und kein Kind hatte Schuhe an....
Wann der Tag nun genau Fahrt angenommen hat, das weiß keiner. Zum Kino haben wir es rechtzeitig geschafft, aber ich wundere mich noch immer, wie es kam, dass wir dann doch in Stress geraten konnten...
Nur ein Tip noch: "Alles steht Kopf" hat ist für alle Altersstufen freigegeben, da der Trailer sehr lustig ist, haben wir einen Familienausflug ins Kino gemacht..... Der Film ist großartig, unbedingt sehenswert, wir Erwachsenen haben alle heimlich ein Tränchen verdrückt und trotzdem geht man gut gelaunt aus dem Kino. Für kleine Menschen ist die Spannung zwischendrin aber echt heftig, also gefühlt die Hälfte der Zeit hatte ich die Zwillinge beide auf dem Schoß (der Papa hatte sich strategisch besser gesetzt...) - vielleicht also nicht unbedingt Fünfjährige dorthin mitnehmen.....
Jedesmal erwischt es einen kalt und welchen Sinn hat es denn, dass einmal ein Sonntag eine Stunde länger und dann einer eine Stunde kürzer ist? Die Kinder kommen aus dem Takt (den Hühnern macht das gar nichts, die schlafen, bis man ihr Häuschen auf macht und gehen bei Sonnenuntergang einfach rein) und ich bin auch leicht verwirrt. So gar mein Eierphone hat einen ganzen Tag gebraucht, bis es verstanden hat, wie die neue Zeit geht.
So war der Sonntag bei uns: um 8 wachte der Rabauke auf. Da war es ja eigentlich erst 7, aber die Uhren noch nicht umgestellt. Er war jedenfalls wach. Im Bett hat er erst mal gelesen (Buch angesehen), die Brüder kamen erst so nach und nach dazu, um viertel vor neun Sommer-, also viertel vor acht Winterzeit waren wir dann doch alle wach, Zeit für Kaffee und Kakao im Bett. Der Rabauke hatte allerdings inzwischen in seinem Zimmer Kinderschminke gefunden und wollte sich anmalen.... Naja, Kerlchen musste eh mal geduscht werden, also: schminken ja, aber nur in der Badewanne.... da hat er sich dann erst mal überall angemalt und dann noch etwa eine Stunde gebadet, bis er wieder sauber war.
Inzwischen haben der Professor und ich seinen Schrank sortiert. Alle Klamotten durchgesehen, zu kleine auf einen Stapel, kaputte auf den Müllstapel, die aus dem Lager (abgelegte vom Großen und von Freunden) durchgesehen, in seinen Schrank sortiert. Puh, immerhin, einen Schrank schon mal erledigt. Auf die Uhr gesehen: es war halb neun. Wahnsinn, so früh noch.
Der Rabauke kam aus der Badewanne, sein Schrank war dran und danach war es immer noch früh. Die Kinder verschwanden auf den Dachboden ins Legoparadies, sie spielten zu dritt friedlich und ich nahm mir den dritten Kinderschrank vor ... danach dachte ich, hach, halb zwölf, der Tag kommt ja doch langsam in Schwung - aber, wieder eine nicht umgestellte Uhr erwischt, es war halb elf. Egal, gefrühstückt hatte noch keiner, jetzt gab es erst mal Bohnen und Eier.
Immer noch früh war es, als ich dann die aussortierten Klamotten wieder ins Lager (die vom Großen) brachte und die von den Kleinen sortiert auf die Treppe gesetzt hatte, so dass die Freundin, die unsere Klamotten bekommt, aussuchen konnte.
Wir haben dann noch die Kinderzimmer aufgeräumt, das Geschoss gereinigt und eine Suppe gekocht.... ein Huhn eingefangen, das war irgendwie auf Wanderschaft geraten. Dann habe ich noch genäht und es war irgendwie immer noch früh. Wir wollten um fünf ins Kino und egal, wann ich so auf die Uhr guckte, fünf Uhr war immer weit weg.
Schließlich kam die Freundin zum Klamotten abholen - sie suchte aus, wir quatschten noch ein bißchen und dann guckte ich auf die Uhr: du liebe Güte, jetzt auf einmal halb fünf, wir müssen jetzt los und kein Kind hatte Schuhe an....
Wann der Tag nun genau Fahrt angenommen hat, das weiß keiner. Zum Kino haben wir es rechtzeitig geschafft, aber ich wundere mich noch immer, wie es kam, dass wir dann doch in Stress geraten konnten...
Nur ein Tip noch: "Alles steht Kopf" hat ist für alle Altersstufen freigegeben, da der Trailer sehr lustig ist, haben wir einen Familienausflug ins Kino gemacht..... Der Film ist großartig, unbedingt sehenswert, wir Erwachsenen haben alle heimlich ein Tränchen verdrückt und trotzdem geht man gut gelaunt aus dem Kino. Für kleine Menschen ist die Spannung zwischendrin aber echt heftig, also gefühlt die Hälfte der Zeit hatte ich die Zwillinge beide auf dem Schoß (der Papa hatte sich strategisch besser gesetzt...) - vielleicht also nicht unbedingt Fünfjährige dorthin mitnehmen.....
Freitag, 16. Oktober 2015
Zahnfee die zweite
Der Professor hat sich endlich den Zahn aus dem Mund gewackelt. Das erzählte er mal so lässig nebenbei, nachmittags, zwischen Kita und Abendessen.
Später habe ich dann erfahren, dass er total aufgeregt dem Papa beim Abholen aus der Kita vom ausgefallenen Zahn berichtet hat ("Beim Mittagessen! Beim Mittagessen ist er rausgefallen.") und auch unserer lieben Freundin, die ihre Tochter dort abholen wollte - da war er auch noch aufgeregt, die Freundin und der Papa kriegten den Zahn gezeigt.....
Zu Hause war dann die Aufregung einfach vorbei, er hatte es ja schon erzählt.....nur mir nicht, schnief. Nicht mal den eingepackten Zahn haben wir wiedergefunden! Er soll wohl in einem Stück Papier eingepackt sein und hat es vielleicht bis ins Auto geschafft - aber so genau konnten die Zwillinge sich da nicht mehr dran erinnern.
So weit so gut. Alles entspannt. Bis die Jungs die Zahnfee erwähnten. Arghhh, die Zahnfee!!!! Die bringt ja was, wenn der erste Zahn ausgefallen ist (Wer bitte hat diesen Quatsch erfunden!!!! Und warum!!).
Egal, die mitdenkende Mutter hat ja Notfall Geschenke Kiste, da findet sich immer was.
"Die Zahnfee bringt jedem Kind im Haus ein Geschenk!" erfuhr ich dann vom Rabauken. Wieso denn das?!?! Es ist doch nur ein Zahn weg!
Mein kurze Überlegung, ob ich das morgen früh mit dem Rabauken ausdiskutieren möchte oder es sportlich sehe, allen Kindern was gönne und gucke, ob die Kiste so viel überhaupt her gibt, ergab folgendes Ergebnis: ich gucke in die Kiste.
Und da fand sich was für alle Kinder.
Für diesen Morgen hat sich das auch ausgezahlt: der Professor strahlte und war einfach mit der Welt zufrieden. Er wachte von alleine auf, heute musste er nicht aus dem Schlaf gezogen werden.
Der Große heulte nur kurz, weil er dachte, sie hätte ihm nichts gebracht, das Buch unter dem Kopfkissen hatte er einfach noch nicht gefunden, er hat einfach schon mal prophylaktisch geheulte, die Welt ist ja auch ungerecht.
Der Rabauke hat eine Lichterkette gefunden, sich so gefreut, dass er nicht mal seinen heiligen "ohne den stehe ich nicht auf Kakao" getrunken hat. Die Lichterkette hat ihn so strahlen lassen, dass nicht ein einziges Fünkchen Wut in ihm war, es war einfach herrlich.
Könnte man sich fast für jeden Morgen vorstellen.....
Später habe ich dann erfahren, dass er total aufgeregt dem Papa beim Abholen aus der Kita vom ausgefallenen Zahn berichtet hat ("Beim Mittagessen! Beim Mittagessen ist er rausgefallen.") und auch unserer lieben Freundin, die ihre Tochter dort abholen wollte - da war er auch noch aufgeregt, die Freundin und der Papa kriegten den Zahn gezeigt.....
Zu Hause war dann die Aufregung einfach vorbei, er hatte es ja schon erzählt.....nur mir nicht, schnief. Nicht mal den eingepackten Zahn haben wir wiedergefunden! Er soll wohl in einem Stück Papier eingepackt sein und hat es vielleicht bis ins Auto geschafft - aber so genau konnten die Zwillinge sich da nicht mehr dran erinnern.
So weit so gut. Alles entspannt. Bis die Jungs die Zahnfee erwähnten. Arghhh, die Zahnfee!!!! Die bringt ja was, wenn der erste Zahn ausgefallen ist (Wer bitte hat diesen Quatsch erfunden!!!! Und warum!!).
Egal, die mitdenkende Mutter hat ja Notfall Geschenke Kiste, da findet sich immer was.
"Die Zahnfee bringt jedem Kind im Haus ein Geschenk!" erfuhr ich dann vom Rabauken. Wieso denn das?!?! Es ist doch nur ein Zahn weg!
Mein kurze Überlegung, ob ich das morgen früh mit dem Rabauken ausdiskutieren möchte oder es sportlich sehe, allen Kindern was gönne und gucke, ob die Kiste so viel überhaupt her gibt, ergab folgendes Ergebnis: ich gucke in die Kiste.
Und da fand sich was für alle Kinder.
Für diesen Morgen hat sich das auch ausgezahlt: der Professor strahlte und war einfach mit der Welt zufrieden. Er wachte von alleine auf, heute musste er nicht aus dem Schlaf gezogen werden.
Der Große heulte nur kurz, weil er dachte, sie hätte ihm nichts gebracht, das Buch unter dem Kopfkissen hatte er einfach noch nicht gefunden, er hat einfach schon mal prophylaktisch geheulte, die Welt ist ja auch ungerecht.
Der Rabauke hat eine Lichterkette gefunden, sich so gefreut, dass er nicht mal seinen heiligen "ohne den stehe ich nicht auf Kakao" getrunken hat. Die Lichterkette hat ihn so strahlen lassen, dass nicht ein einziges Fünkchen Wut in ihm war, es war einfach herrlich.
Könnte man sich fast für jeden Morgen vorstellen.....
Donnerstag, 8. Oktober 2015
Gute Laune
Rabauke erzählt: ".... und Mama, dann hatte der richtig gute Laune auf mich!"
Ich: "Was hatte der?"
Er: "Na, richtig gute Laune auf mich."
Schön gesagt, oder?
Ich: "Was hatte der?"
Er: "Na, richtig gute Laune auf mich."
Schön gesagt, oder?
Dienstag, 6. Oktober 2015
Dies und das
- Wenn es jemandem nicht so richtig gut geht, dann sagt der Rabauke: "Oh, du siehst so arm aus!" Das sagt er ganz mitfühlend und er will dann auch gleich helfen. Es kann sein, dass jemand, der den Blog liest, für "arm" befunden wurde und deswegen viele Liebe braucht und ein Päckchen bekommt.
- Die Zwillinge sollten sich Schlafanzüge anziehen. Sie stellten fest, dass sie die gleichen Hosen ausgewählt haben. Sagte der Professor: "Ohhh, Rabauke guck mal, jetzt sind wir ja doch Brüder!" (hä?)
- Der Große bekommt jetzt Noten in der Schule. Das stresst mich mehr als ihn, er findet das einfach nur interessant. Morgen wird ein Diktat geschrieben. Er meint, daß er gut vorbereitet ist und will nicht noch mal mit uns üben. Außerdem ist er kein bißchen nervös (ich schon und das will ich nicht auf das entspannte Kind übertragen).... Bin gespannt, was kommt, in Mathe hat er mit dieser Haltung eine zwei nach Hause gebracht - was will man mehr!?
- Die Fußball AG für den Rabauken in der letzten Woche war ja super erfolgreich. 4 Tore geschossen! Da nahm er sich gleich vor: nächste Woche schieße ich 8 Tore. Und das hat er dann auch getan.... Konnte bis jetzt noch mit keiner Erzieherin über den Wahrheitsgehalt reden.....
- Die Zwillinge wurden im Kindergarten gelobt: beim Kartoffeln schneiden wußten sie, was zu tun ist. Im Gegensatz zu Kindern, die weder wußten wie man ein Messer hält noch, daß man die Kartoffel auch festhalten muss, wenn man Scheiben abschneiden möchte....
- Außerdem sind die beiden nicht daran schuld, daß die Puppenecke weg geräumt werden musste. Die Kinder die dort spielen, räumen nämlich nie auf, deswegen müssen die Sachen erst mal in eine Kiste, bis die Kinder sich ans Aufräumen erinnern.... Von unseren erzählt man, daß sie immer beim Aufräumen helfen.... Immerhin wenigsten im Kindergarten....
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