Samstag, 29. April 2017

Tolle Kinder

sind unsere manchmal. Sie sagen höflich "Bitte" und "Danke", sie fragen freundlich nach, wenn sie etwas wissen wollen. Sie essen Obst und Gemüse, so dass uns unbekannte Personen sich wundern, wie wir ihnen das antrainiert haben (haben wir nicht, sie mögen Obst und Gemüse). Sie sagen "Guten Tag", schließen Türen hinter sich und verhalten sich so, dass man selbst Gänsehaut hat und seufzt, weil es schöner ist, als man sich das Kinder-Erziehen je vorgestellt hat. Sie räumen ihren Teller nach dem Essen unaufgefordert in die Spülmaschine (andere Eltern fragen: "Wie macht ihr das?"), fragen, ob sie das Geschirr abwaschen dürfen (ok, das ist wirklich äußerst stelten) und bringen morgens einen Kaffee ans Bett (ehrlich wahr, der Große macht das schon mal, wenn man ihn lieb bittet). Und dann gibt es noch andere, wunderbare Dinge, die unsere Kinder schon mal tun.... der Große und der Professor fegen und wischen schon mal freiwillig das Erdgeschoss (ok, fegen ganz schnell und wischen mit kaltem Wasser... aber: der Wille zählt.. oder?). Ja und an guten Tagen  reinigt der Rabauke die Schul-Brotdosen und, ach, an diesen Tagen könne diese Kinder wunderbare Dinge tun.

Und heute, heute: da konnte man nichts davon merken. Nichts. Und mehr möchte ich dazu auch nicht schreiben. Morgen kann nur besser werden. 

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