- den Wäschekeller aufräumen und sauber machen
- den Flur im Keller aufräumen und sauber machen
- das "Schuhlager" aufräumen / aussortieren
- das Vorratszimmer neu sortieren
- den Schrank des Großen auf zu kleine Klamotten durchforsten / größere Sachen aufstocken
- seine Hosen flicken
- Schlafanzug nähen
- Pullover verlängern (wenn noch möglich)
- den Schrank der Zwillinge neu sortieren / zu kleine Sachen aussortieren
- neue Shirts für die Jungs nähen
- neue Turnbeutel nähen
- zum Roten Kreuz fahren mit all den restlichen Klamotten
- die Terrasse osterfein machen
- unter der Terrasse aufräumen, so dass der Garten osterfein ist
- den Pavillion aufräumen und schick machen für die Gartensaison
- für mich noch was nähen.....
- Ostergeschenke finden
das Auto sauber machen(hach, das kann ich schon streichen, das ist heute schon passiert, ich hatte großartige Helfer)
Mittwoch, 25. März 2015
Liste
Wir haben ja nun Ferien. Und ich, obwohl ich genau weiß, wie das mit Plänen und Listen in diesem Haus ist (die kann man meistens total vergessen, irgend etwas kommt ja sowieso dazwischen, meistens ist es ein männliches Wesen unterschiedlichen Alters, das andere Ideen hat...), habe ich eine Liste gemacht. Das alles will ich vor Ostern noch schaffen:
Lieblingsfarbe
So, die Zwillinge geben ihre Lieblingsfarben bekannt.
Der Professor, der alte Diplomat, der sagt: "Ich mag alle Farben."
Der Rabauke: "Meine Lieblingsfarbe ist grau. Und orange.
Der Professor, der alte Diplomat, der sagt: "Ich mag alle Farben."
Der Rabauke: "Meine Lieblingsfarbe ist grau. Und orange.
Und durchsichtig."
Dienstag, 24. März 2015
Nix los heute, Zuckerschnute
diesmal aber echt.
Jeder hat seinen Job gemacht, es sind endlich Osterferien, der Wecker kann aus bleiben, yippie!
Na gut, eine Sache ist doch passiert. Wir hatten heute Besuch zum Abendessen: den Lieblingsfreund des Großen, seine Mama und den Bruder dazu.
Während ich dabei war, Abendessen zu kochen (Nudeln mit Hackfleischsoße - eine vegetarische Variante mit Linse und viel Gemüse, eine Hackfleischvariante, auch mit Gemüsen, einem Salat für die Erwachsenen und einem Gemüseteller für die kleinen Menschen), krabbelte der Professor auf das Sofa. Er jammerte jämmerlich vor sich hin.
Professor: "Jammer, nöl, mopper, Mama, was gibts zum Abendessen?"
Ich: "Nudeln mit Hackfleischsoße."
Professor: "Och menno, jammer, nöl, mopper, ich hatte gesagt es gibt Waffeln!"
Ich: "Bitte was?"
Er: "Ich hatte gesagt, es gibt heute Waffeln zum Abendessen!"
Ich: "Seit wann gibt es denn Waffeln zum Abendessen?!" (seit nie ist die richtige Antwort).
Er war aber der Meinung, er hätte Waffeln bestellt. Und nölte weiter. Mir war klar, dass er richtig schlimmen Hunger hatte und einfach jetzt schon mal was essen musste, keine Chance den ausgehungerten Professor bis zum Nudeln Essen zu bringen. Ich wollte auch weiter kochen, also suchte ich eine einfache Lösung.
Mein Angebot: "Es gibt noch Pfannkuchen von gestern, möchtest du schon mal einen essen?" ...
Er mopperte noch ein bißchen weiter und verlangte dann: "Aber der soll warm sein! Und geteilt! In der Mitte! Halb mit Zimtundzucker und halb mit Erdbeermarmelade."
Noch ne Pfanne auf den Herd, Pfannkuchen geteilt warm gemacht, wie verlangt befüllt und ausgeliefert, Professor erst mal zufrieden.
Der zweite Pfannkuchen wurde bestellt, mit dem war aber irgend etwas falsch, deswegen kam der junge Mann noch mal zur Durchreiche. Er stellte sich kurz auf den Hocker, verschwand plötzlich und weinte ganz doll.
Huch, vom Hocker gekippt! Kleine Wunde an der Hüfte! Und Aua am Fuß! Alles insgesamt nicht schlimm, aber für den Moment weinte der kleine Kerl verzweifelt.
Aber das ist gar nicht das Erzählenswerte an der Sache.
Das war nämlich das hier (Vorstellungskraft ist gefragt):
Ich finde, dass besonders der Professor unglaublich niedlich aussieht, wenn er weint, es rührt einen so richtig. Das ganze Gesicht ist rot, dicke Tränen kullern und man sieht an allen Gesichtszügen ganz genau, wie verzweifelt er ist.
Dazu kam in diesem Fall, dass zuerst der Professor gefallen war, sich dann wohl der gezuckerte Pfannkuchen geöffnet hatte, so dass massenweise Zuckerkristalle sich gleichmäßig über das Gesicht des Professor verteilt und festgeklebt hatten, dazu die dicken Tränen... zum Anbeißen!
Im Nachhinein hätte ich gerne ein Foto davon gehabt... aber einem weinenden Professor zu sagen: "Ey, heul mal weiter, du siehst so süß aus, zum Anbeißen mit dieser Zuckerschnute, ich hole nur mal eben die Kamera..." , also, das habe selbst ich nicht zustande gebracht.
Und mehr war echt nicht los.
Jeder hat seinen Job gemacht, es sind endlich Osterferien, der Wecker kann aus bleiben, yippie!
Na gut, eine Sache ist doch passiert. Wir hatten heute Besuch zum Abendessen: den Lieblingsfreund des Großen, seine Mama und den Bruder dazu.
Während ich dabei war, Abendessen zu kochen (Nudeln mit Hackfleischsoße - eine vegetarische Variante mit Linse und viel Gemüse, eine Hackfleischvariante, auch mit Gemüsen, einem Salat für die Erwachsenen und einem Gemüseteller für die kleinen Menschen), krabbelte der Professor auf das Sofa. Er jammerte jämmerlich vor sich hin.
Professor: "Jammer, nöl, mopper, Mama, was gibts zum Abendessen?"
Ich: "Nudeln mit Hackfleischsoße."
Professor: "Och menno, jammer, nöl, mopper, ich hatte gesagt es gibt Waffeln!"
Ich: "Bitte was?"
Er: "Ich hatte gesagt, es gibt heute Waffeln zum Abendessen!"
Ich: "Seit wann gibt es denn Waffeln zum Abendessen?!" (seit nie ist die richtige Antwort).
Er war aber der Meinung, er hätte Waffeln bestellt. Und nölte weiter. Mir war klar, dass er richtig schlimmen Hunger hatte und einfach jetzt schon mal was essen musste, keine Chance den ausgehungerten Professor bis zum Nudeln Essen zu bringen. Ich wollte auch weiter kochen, also suchte ich eine einfache Lösung.
Mein Angebot: "Es gibt noch Pfannkuchen von gestern, möchtest du schon mal einen essen?" ...
Er mopperte noch ein bißchen weiter und verlangte dann: "Aber der soll warm sein! Und geteilt! In der Mitte! Halb mit Zimtundzucker und halb mit Erdbeermarmelade."
Noch ne Pfanne auf den Herd, Pfannkuchen geteilt warm gemacht, wie verlangt befüllt und ausgeliefert, Professor erst mal zufrieden.
Der zweite Pfannkuchen wurde bestellt, mit dem war aber irgend etwas falsch, deswegen kam der junge Mann noch mal zur Durchreiche. Er stellte sich kurz auf den Hocker, verschwand plötzlich und weinte ganz doll.
Huch, vom Hocker gekippt! Kleine Wunde an der Hüfte! Und Aua am Fuß! Alles insgesamt nicht schlimm, aber für den Moment weinte der kleine Kerl verzweifelt.
Aber das ist gar nicht das Erzählenswerte an der Sache.
Das war nämlich das hier (Vorstellungskraft ist gefragt):
Ich finde, dass besonders der Professor unglaublich niedlich aussieht, wenn er weint, es rührt einen so richtig. Das ganze Gesicht ist rot, dicke Tränen kullern und man sieht an allen Gesichtszügen ganz genau, wie verzweifelt er ist.
Dazu kam in diesem Fall, dass zuerst der Professor gefallen war, sich dann wohl der gezuckerte Pfannkuchen geöffnet hatte, so dass massenweise Zuckerkristalle sich gleichmäßig über das Gesicht des Professor verteilt und festgeklebt hatten, dazu die dicken Tränen... zum Anbeißen!
Im Nachhinein hätte ich gerne ein Foto davon gehabt... aber einem weinenden Professor zu sagen: "Ey, heul mal weiter, du siehst so süß aus, zum Anbeißen mit dieser Zuckerschnute, ich hole nur mal eben die Kamera..." , also, das habe selbst ich nicht zustande gebracht.
Und mehr war echt nicht los.
Montag, 23. März 2015
Nix los / der Große hat Pechtag
Der Morgen verlief einigermaßen friedlich.
Die Zwillinge diskutierten lange, wer zuerst ins Bad geht (mein Vorschlag war: einer heute, einer morgen, danach können wir aufgrund der Osterferien ja jeden Tag trödeln). Am Ende standen sie gleichzeitig im Bad, toll, dann haben wir also morgen wieder dies Problem...
Im Kindergarten wurde erst mal geweint. Das kam so: der Große rannte zum Treffpunkt der Schulkinder, rutschte in der Kurve aus und platschte mit Ranzen auf dem Rücken und Turnbeutel auf dem Bauch volle Kanne auf den Boden. Damit platzte auch die gute Laune und der ganze schöne Schwung aus dem Kerlchen. Er blieb erst mal auf den kalten Steinen liegen und wollte aufgehoben und getröstet werden. Das dauerte ein bißchen, er musste ja körperlich und seelisch aufgerichtet werden.
Die Zwillinge waren mit sich und ihrem eigenen Wettlauf zur Kita beschäftigt, sie wurden mit anderen Leuten in den Kindergarten gespült, erst in der Garderobe fiel ihnen auf, dass etwas bzw. jemand fehlte, nämlich die Mama. Wie es dazu kommen konnte, dass sie ohne mich in der Garderobe sitzen, nee, also, das wußte keiner. Also wurde erst mal geheult.
Nächste Baustelle zum Trösten!
Der Pechtag für den Großen ging so weiter: er hatte vergessen, dass er der strengen Mathelehrerin noch nicht die Arbeit zurück gegeben hatte.... das muss er wohl morgen tun.... Normalerweise ist er immer bei den ersten.... Die, die morgen erst abgeben, die kriegen wohl Ärger, das hat ihn richtig bedrückt. Hoffentlich akzeptiert die Lehrerin den Zettel mit der kleinen Notlüge, dass ich mir die Arbeit noch mal angeschaut habe und ich es vergessen habe, sie einzupacken. Da kann man nur die Daumen halten!
Beim Fotografen waren wir, wir wollten die Bilder angucken, die im Hort / der Kita von den Kindern gemacht wurden. Mir ist es ja schon immer ein Rätsel gewesen, warum das sein muss, meistens sind die Bilder ja nicht so toll, oft auch der Hintergrund fragwürdig (warum stellt man Jungs vor Kunstblumen?) aber naja, nun kommt jedes Jahr einer und die Kinder wollten die Bilder gerne angucken. Der Papa machte eine Bemerkung, dass der Große doof guckt und schon flossen neue Tränen: "Der Papa sagt ich bin häßlich! Buhhhuhuh!"
Das hatten wir dann endlich geklärt, da hielt der Große die Schubkarre (man sieht, das Trösten hat den ganzen Heimweg gedauert) gerade in dem Moment fest, als der Papa mit Schwung Rindenmulch hinein warf..... Aua Arm, neue Tränen (nee, ist gar nichts passiert, kleiner Schmerz eigentlich, aber wenn man schon Pechtag hat, dann tut eben alles schlimm weh).
Habe den Großen ins Bett gesteckt, zugedeckt, Arm eingecremt, Erdbeermarmeladentoast, Arnikakügelchen, Fieber messen (nur so), streicheln, Buch in die Hand geben, noch mal streicheln, dann ging es wieder.
Wir anderen waren im Garten, Sonne genießen, so langsam wird es ja was mit dem Frühling!
Dann hat der Rabauke mir noch geholfen, die Klingel am Rad zu wechseln (Schraube begutachtet, den richtigen Schraubendreher geholt....), wir haben Töpfe bepflanzt und gefegt und das war dann der Tag, also, wie gesagt, eigentlich war nix los (für unsere Verhältnisse).
Die Zwillinge diskutierten lange, wer zuerst ins Bad geht (mein Vorschlag war: einer heute, einer morgen, danach können wir aufgrund der Osterferien ja jeden Tag trödeln). Am Ende standen sie gleichzeitig im Bad, toll, dann haben wir also morgen wieder dies Problem...
Im Kindergarten wurde erst mal geweint. Das kam so: der Große rannte zum Treffpunkt der Schulkinder, rutschte in der Kurve aus und platschte mit Ranzen auf dem Rücken und Turnbeutel auf dem Bauch volle Kanne auf den Boden. Damit platzte auch die gute Laune und der ganze schöne Schwung aus dem Kerlchen. Er blieb erst mal auf den kalten Steinen liegen und wollte aufgehoben und getröstet werden. Das dauerte ein bißchen, er musste ja körperlich und seelisch aufgerichtet werden.
Die Zwillinge waren mit sich und ihrem eigenen Wettlauf zur Kita beschäftigt, sie wurden mit anderen Leuten in den Kindergarten gespült, erst in der Garderobe fiel ihnen auf, dass etwas bzw. jemand fehlte, nämlich die Mama. Wie es dazu kommen konnte, dass sie ohne mich in der Garderobe sitzen, nee, also, das wußte keiner. Also wurde erst mal geheult.
Nächste Baustelle zum Trösten!
Der Pechtag für den Großen ging so weiter: er hatte vergessen, dass er der strengen Mathelehrerin noch nicht die Arbeit zurück gegeben hatte.... das muss er wohl morgen tun.... Normalerweise ist er immer bei den ersten.... Die, die morgen erst abgeben, die kriegen wohl Ärger, das hat ihn richtig bedrückt. Hoffentlich akzeptiert die Lehrerin den Zettel mit der kleinen Notlüge, dass ich mir die Arbeit noch mal angeschaut habe und ich es vergessen habe, sie einzupacken. Da kann man nur die Daumen halten!
Beim Fotografen waren wir, wir wollten die Bilder angucken, die im Hort / der Kita von den Kindern gemacht wurden. Mir ist es ja schon immer ein Rätsel gewesen, warum das sein muss, meistens sind die Bilder ja nicht so toll, oft auch der Hintergrund fragwürdig (warum stellt man Jungs vor Kunstblumen?) aber naja, nun kommt jedes Jahr einer und die Kinder wollten die Bilder gerne angucken. Der Papa machte eine Bemerkung, dass der Große doof guckt und schon flossen neue Tränen: "Der Papa sagt ich bin häßlich! Buhhhuhuh!"
Das hatten wir dann endlich geklärt, da hielt der Große die Schubkarre (man sieht, das Trösten hat den ganzen Heimweg gedauert) gerade in dem Moment fest, als der Papa mit Schwung Rindenmulch hinein warf..... Aua Arm, neue Tränen (nee, ist gar nichts passiert, kleiner Schmerz eigentlich, aber wenn man schon Pechtag hat, dann tut eben alles schlimm weh).
Habe den Großen ins Bett gesteckt, zugedeckt, Arm eingecremt, Erdbeermarmeladentoast, Arnikakügelchen, Fieber messen (nur so), streicheln, Buch in die Hand geben, noch mal streicheln, dann ging es wieder.
Wir anderen waren im Garten, Sonne genießen, so langsam wird es ja was mit dem Frühling!
Dann hat der Rabauke mir noch geholfen, die Klingel am Rad zu wechseln (Schraube begutachtet, den richtigen Schraubendreher geholt....), wir haben Töpfe bepflanzt und gefegt und das war dann der Tag, also, wie gesagt, eigentlich war nix los (für unsere Verhältnisse).
Sonntag, 22. März 2015
Schwimmkurs
war heute schon wieder.
Die Zwillinge machen alles super, sie tauchen, pusten, machen "Ballerinafüße" (Kraul-Beine), Pinguinfüße (Brust-Beine), Hubschrauber (wird mal die Brust-Armbewegung) und was noch so alles dazu gehört.
Vor dem Schwimmen haben sie sich unterhalten. Es ging um die Schwimmbrillen, wir haben aus taktischen Gründen drei identische Brillen (wenn jeder sein eigenes Modell hat, dann muss er auch genau das haben, sind alle gleich, dann kann man dem Kind eine Bruderbrille unterjublen, kann ja auch mal sein, dass man nur zwei gefunden hat).
Professor: "Da steht gar kein Name drauf!"
Rabauke: "Müssen wir mal drauf schreiben." (also ob der Herr schreiben könnte)
Professor: "Ja genau. Mit einem Stift."
R: "Aber mit welchem Stift, die waschen sich doch ab im Wasser."
P: "Hm."
R.: "Hm."
Dann kamen sie drauf: wir müssen einen Edding nehmen. Der könnte halten. Sie waren sich aber nicht ganz sicher, ob der lange hält. Ich hatte ein paar mal angesetzt, mich in das Gespräch einzumischen, ich hätte schon auch was zu sagen gehabt. Habe aber einfach mal die Klappe gehalten, geschmunzelt und gedacht: hätte ich auch nicht anders / besser beantworten können. Super, die Männer.
Nach dem Schwimmen gab es fast einen Streit. Es ging um die Socken. Ein mal normale Socken, ein mal mit Spiderman drauf.
Professor: "Ey, Rabauke, das sind meine Socken!"
Rabauke: "Nee, die habe ich heute morgen angezogen."
Professor: "Aber die hatte ich gestern an!"
Super, dachte ich, jetzt wissen alle, dass meine Kinder nicht unbedingt den Tag mit frischen Socken beginnen....
Professor: "Gib' mir die Socken!"
Kurzes Gezicke folgte, dann hatte der Professor den Kompromiss am Start: jeder einen normalen Socken und einen mit Spiderman. So sind sie dann nach Hause gegangen.
Ich war ein bißchen stolz - ok, gebrauchte, ungleiche Socken sind vielleicht nicht jedermans Sache, aber viel schöner fand ich, dass die beiden ganz alleine einen Streit bereinigt haben.
So langsam wird es doch!
Die Zwillinge machen alles super, sie tauchen, pusten, machen "Ballerinafüße" (Kraul-Beine), Pinguinfüße (Brust-Beine), Hubschrauber (wird mal die Brust-Armbewegung) und was noch so alles dazu gehört.
Vor dem Schwimmen haben sie sich unterhalten. Es ging um die Schwimmbrillen, wir haben aus taktischen Gründen drei identische Brillen (wenn jeder sein eigenes Modell hat, dann muss er auch genau das haben, sind alle gleich, dann kann man dem Kind eine Bruderbrille unterjublen, kann ja auch mal sein, dass man nur zwei gefunden hat).
Professor: "Da steht gar kein Name drauf!"
Rabauke: "Müssen wir mal drauf schreiben." (also ob der Herr schreiben könnte)
Professor: "Ja genau. Mit einem Stift."
R: "Aber mit welchem Stift, die waschen sich doch ab im Wasser."
P: "Hm."
R.: "Hm."
Dann kamen sie drauf: wir müssen einen Edding nehmen. Der könnte halten. Sie waren sich aber nicht ganz sicher, ob der lange hält. Ich hatte ein paar mal angesetzt, mich in das Gespräch einzumischen, ich hätte schon auch was zu sagen gehabt. Habe aber einfach mal die Klappe gehalten, geschmunzelt und gedacht: hätte ich auch nicht anders / besser beantworten können. Super, die Männer.
Nach dem Schwimmen gab es fast einen Streit. Es ging um die Socken. Ein mal normale Socken, ein mal mit Spiderman drauf.
Professor: "Ey, Rabauke, das sind meine Socken!"
Rabauke: "Nee, die habe ich heute morgen angezogen."
Professor: "Aber die hatte ich gestern an!"
Super, dachte ich, jetzt wissen alle, dass meine Kinder nicht unbedingt den Tag mit frischen Socken beginnen....
Professor: "Gib' mir die Socken!"
Kurzes Gezicke folgte, dann hatte der Professor den Kompromiss am Start: jeder einen normalen Socken und einen mit Spiderman. So sind sie dann nach Hause gegangen.
Ich war ein bißchen stolz - ok, gebrauchte, ungleiche Socken sind vielleicht nicht jedermans Sache, aber viel schöner fand ich, dass die beiden ganz alleine einen Streit bereinigt haben.
So langsam wird es doch!
Samstag, 21. März 2015
Ein ganz normaler Samstag
war das nicht unbedingt. Der Papa musste arbeiten, die Kinder und ich hatten viel Zeit miteinander. Programmpunkte: Schwimmkurs, Modelleisenbahn, Kino.
Zuerst mussten die Kleinen zum Schwimmkurs, der Große musste mit und zugucken. Vorher gab es zwar Gemopper, im Wasser waren sie aber total glücklich, außerdem haben sie gemerkt, dass sie viel mehr von dem können, was der Lehrer von ihnen will, also alles prima.
Nur ein kleiner Zwischenfall, der Professor war ein bißchen enttäuscht, erzählte er, also ich ihn zwischendurch auf Toilette brachte, dass er beim Schwimmen nicht "Preise den Herrn, Halleluja" singen konnte.
Diese Information muss man ein bißchen sacken lassen. Warum will der junge Mann beim Schwimmen singen? Und dann auch noch "Halleluja"? Ich muss noch mal nachfragen....
Anschließend waren wir eine Modelleisenbahn angucken. Das ist ja so gar nicht meins. Eisenbahnmodelle. Aber der Papa konnte ja nicht und die Jungs lieben Eisenbahnen. Und es lag auf dem Weg, wir hatten Zeit.... Also los.
Liebe Eisenbahner, bitte, bitte, erklärt mir doch mal, warum Eisenbahnaufbauten immer so 1,20 m hoch sein müssen (oder höher). Die weitaus meisten Fans sind doch größenmäßig von etwa 90 cm bis 140cm!? Diejenigen, die nicht größer als 120cm sind, können nicht vernünftig gucken, sie müssen gehoben werden. Da ruft die Mama, die mit drei Jungs unterwegs ist (zwei unterhalb der entscheidenden Größe) doch gleich mehrmals Halleluja!
Ich bin die Bahn zwei Mal abgegangen, jeweils mit einem Kind auf dem Arm während das andere schon am Arm zupfte. Toll. Der Rabauke dirigierte mich mit der Hand (er winkte mich weiter und machte zustimmende Geräusche, wenn ich richtig ging/stand; ähnlich wie bei einem Zugpferd), der guckt schnell und möchte dann weiter; der Professor verweilt länger auf einem Fleck und will auch überall genau gucken.... ARGHHHHH
So halbwegs jedenfalls.
Der Rest des Tages war lang, die Kinder aufgeregt, so oft waren sie ja nocht nicht im Kino!
Irgendwann kam dann endlich die kleine Patentante und ihre Mama um die Bande zum Kino abzuholen. Shaun das Schaf dürfen sie gucken!
Der Rabauke hat schon heute morgen Vorbereitungen getroffen, seine Strandtasche aus dem Keller geholt (warum war die im Keller? Keine Ahnung! Meiner Meinung nach sollte sie sich in einem Fach in seinem Regal befinden) und gepackt. Dabei hat er natürlich nicht gefragt, ob er bestimmte Dinge mitnehmen kann. Das hat er alles selbst organisiert. Offensichtlich kennt er sich prima in unseren Vorratsschränken aus!
Das Proviant dürfte für alle reichen, evtl. werden andere Gäste sich über das Geraschel beschweren, aber das sollen sie ruhig tun, ich bin ja nicht dabei und genieße die Ruhe zu Hause.
Zuerst mussten die Kleinen zum Schwimmkurs, der Große musste mit und zugucken. Vorher gab es zwar Gemopper, im Wasser waren sie aber total glücklich, außerdem haben sie gemerkt, dass sie viel mehr von dem können, was der Lehrer von ihnen will, also alles prima.
Nur ein kleiner Zwischenfall, der Professor war ein bißchen enttäuscht, erzählte er, also ich ihn zwischendurch auf Toilette brachte, dass er beim Schwimmen nicht "Preise den Herrn, Halleluja" singen konnte.
Diese Information muss man ein bißchen sacken lassen. Warum will der junge Mann beim Schwimmen singen? Und dann auch noch "Halleluja"? Ich muss noch mal nachfragen....
Anschließend waren wir eine Modelleisenbahn angucken. Das ist ja so gar nicht meins. Eisenbahnmodelle. Aber der Papa konnte ja nicht und die Jungs lieben Eisenbahnen. Und es lag auf dem Weg, wir hatten Zeit.... Also los.
Liebe Eisenbahner, bitte, bitte, erklärt mir doch mal, warum Eisenbahnaufbauten immer so 1,20 m hoch sein müssen (oder höher). Die weitaus meisten Fans sind doch größenmäßig von etwa 90 cm bis 140cm!? Diejenigen, die nicht größer als 120cm sind, können nicht vernünftig gucken, sie müssen gehoben werden. Da ruft die Mama, die mit drei Jungs unterwegs ist (zwei unterhalb der entscheidenden Größe) doch gleich mehrmals Halleluja!
Ich bin die Bahn zwei Mal abgegangen, jeweils mit einem Kind auf dem Arm während das andere schon am Arm zupfte. Toll. Der Rabauke dirigierte mich mit der Hand (er winkte mich weiter und machte zustimmende Geräusche, wenn ich richtig ging/stand; ähnlich wie bei einem Zugpferd), der guckt schnell und möchte dann weiter; der Professor verweilt länger auf einem Fleck und will auch überall genau gucken.... ARGHHHHH
So halbwegs jedenfalls.
Der Rest des Tages war lang, die Kinder aufgeregt, so oft waren sie ja nocht nicht im Kino!
Irgendwann kam dann endlich die kleine Patentante und ihre Mama um die Bande zum Kino abzuholen. Shaun das Schaf dürfen sie gucken!
Der Rabauke hat schon heute morgen Vorbereitungen getroffen, seine Strandtasche aus dem Keller geholt (warum war die im Keller? Keine Ahnung! Meiner Meinung nach sollte sie sich in einem Fach in seinem Regal befinden) und gepackt. Dabei hat er natürlich nicht gefragt, ob er bestimmte Dinge mitnehmen kann. Das hat er alles selbst organisiert. Offensichtlich kennt er sich prima in unseren Vorratsschränken aus!
Das Proviant dürfte für alle reichen, evtl. werden andere Gäste sich über das Geraschel beschweren, aber das sollen sie ruhig tun, ich bin ja nicht dabei und genieße die Ruhe zu Hause.
Donnerstag, 19. März 2015
Mama, ich habe Nasenbluten
ist ein Satz, den man einfach nicht zum Aufwachen hören möchte.
Allerdings weckt er schon auch so richtig effektiv, denn hey, Nasenbluten im Hochbett! Bitte nicht! Und extra gemein um 6.14 Uhr!
Zum Glück war es nicht so schlimm, nur ein paar Tröpfchen, Taschentuch hätte gereicht.
Allerdings weckt er schon auch so richtig effektiv, denn hey, Nasenbluten im Hochbett! Bitte nicht! Und extra gemein um 6.14 Uhr!
Zum Glück war es nicht so schlimm, nur ein paar Tröpfchen, Taschentuch hätte gereicht.
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