das sind wir mit ziemlicher Sicherheit. Wir waren am Sonntag die ersten, die ein Tretboot wollten, wir wollten trozt eines stark bewölkten Himmels ein Tretboot mit Rutsche .... das Argument: "Der Frerrari hat die höchste Rutsche auf dem Steinhuder Meer!" hat natürlich gezogen bei drei (oder auch vier) Jungs....
Na und dann, der 1,90 Mann, eine richtige Kante, tätowiert bis zu den Ohrläppchen, hat uns gerade noch angstoßen, da haut der Rabauke (1,20, 7 Jahre, Spargel) folgenden Spruch raus:
"Bis später, DIGGER!"
Der Mann guckte uns sprachlos nach.....
Später, also, so eine halbe Stunde später, da regnete es und wir fuhren in den Hafen zurück.... Er (der große Mann): "Ooooch, guckt doch mal, das wir doch da hinten schon wieder hell!" Wir: "Naja, was solls, wir haben ja noch Zeit, fahren wir noch mal raus...." Rabauke:
"Ich geh' jetzt angeln, mach schon mal die Pfanne heiß, DIGGER!"
Noch Fragen?
Der Rabauke und ich haben aus dem Garten Spinat geholt, im strömenden Regen.....
Und dabei hat der Rabauke mal eben dieses Salatpflänzchen gerettet - auf dem Weg nach drinnen hat er irgendwo ein Töpfchen gegriffen, bis wir in der Küche waren, war der Salat eingepflanzt..... Geschwindigkeit ist keine Hexerei kann man dazu nur sagen.
Und, falls sich jetzt jemand fragt: "Warum in aller Welt holt man eine kleine Salatpflanze ins Haus, die im Garten eigentlich gut aufgehoben war?" - diesmal gibt es eine Antwort:
Rabauke: "Die soll nicht so alleine in dem schlimmen Regen stehen."
Noch Fragen?
In einem Blog, den ich verfolge, wurde das Bücherglas beschrieben. Man nimmt ein schönes Glas, klebt die Aufschrift "Bücherglas" drauf und fertig. Naja, bei uns steht dann och so ein Star-Wars Typ (ich vermute, dass es Obi Wan ist, oute mich jetzt vielleicht aber gerade als ahnunglos...) mit drin - das gehört wieder mal in die Kathegorie: "Warum?" ...
Zurück zum Bücherglas: Man schreibt den Titel, den Autor und bei uns auch die Seitenzahl (ein 1000 Seiten Buch muß doch mehr zählen als so eine kleine 150 Seiten Nebenbei-Lektüre, oder) und den Vornamen des Lesers auf einen Zettel den man im Bücherglas versenkt. Beschrieben wurde das Verfahren in dem Blog so, dass man selbst am Ende des Jahres gucken kann, wie viele und welche Bücher man so gelesen hat. Wir machen es etwas anders, bei uns werfen alle Familienmitglieder Zettel in das Bücherglas. Wir wollen am Ende des Jahres auch gucken, wer die meisten Bücher / Seiten gelesen hat (es wird evtl. sogar einen Preis für den fleißigtsten Leser geben....) - wir wollen den Großen auf diese Weise ein bißchen zum Lesen animieren.
Der Große liest viel, aber am liebsten liest er Comics. Das mögen Comicleser verstehen, ich nicht. Ich wüsche mir, dass er richtige Bücher liest.... Naja, da hat er so bestimmte Vorstellungen (nichts mit Schule, Detektiven und Zauberern, nur Bücher ohne logische Brüche .... deswegen fällt die ganze Baumhausserie raus, da sind nämlich ab und an welche drin.... arghhhh). Also, Bücherglas, Wettbewerb er und ich gegen den Papa.... das läuft so naja. Wettbewerbe mag er nämlich auch nicht, jedenfalls wenn unklar ist, ob er gewinnt.
Das Bücherglas, das bleibt aber stehen, das machen wir erst mal weiter. Eingestiegen ist jetzt der Professor, der hat nämlich schon sein zweites (und bald sein drittes) Erstleserbuch fertig und damit dann auch schon sein zweites Zettelchen im Bücherglas (und das spornt den Großen tatsächlich zum Lesen an, dass er kleine Bruder jetzt mit eingestiegen ist) und der Rabauke ist kurz davor, seinen ersten Zettel hinein werfen zu dürfen.
Mal gucken, wie es am Jahresende aussieht, bis jetzt macht es Spaß zu gucken, wie die Zettelchen um Obi Wan (falls er es denn ist, ich muß nachher mal nachfragen) zunehmen!
Der Große wollte zur Fahrradprüfung in der 4. Klasse gerne sein eigenes Rad mitnehmen. Die Kleinen müssen ja auch zur Schule... entweder, zwei Erwachsene transportieren die Kinder oder - wir fahren alle mit dem Rad. Tendenziell wollen wir das ja auch, alle immer mit dem Rad zur Schule fahren, umweltfreundlich. Aber meistens ist: das Wetter zu schlecht, zu kalt, die Laune im Keller, die Kinder unfreundlich und die Welt auch, so dass man sie alle in den sicheren Bulli setzt und los geht's.
Nur gut, dass wir heute mal einen zwingenden Grund hatten, mit dem Rad zu fahren. Die Kinder wissen, dass Straßenverkehr kein Platz zum rumdaddeln ist, man konzentriert sich und passt auf, Befindlichkeiten wie "wer fährt zuerst" etc. werden vorher geklärt und dann kann es los gehen.
Sie kriegten eine Ansage gestern: "Wir bleiben zusammen, wir fahren konzentriert, wenn ich etwas sage, wird sofort gehört!" und eine heute morgen (siehe letzte Klammer) und dann ging es los.
Der Rabauke hatte schon alle Kinderfahrräder und Helme aus dem Garten gesammelt, die Ranzen packten wir in das Lastenrad, Reihenfolge war: der Große, der Rabauke, der Professor und dann ich, Geschwindigkeit war gut, viel schneller geht es mit dem Auto auch nicht. Wir kamen ganz entspannt (oder gechillt, wie man ja heute sagt) an der Grundschule an, alle hatten sich an die Regeln gehalten, keiner gestritten, alles super. Hätte ich heute arbeiten müssen, ich hätte es sogar noch rechtzeitig geschafft. Also, kann man wieder machen!
Schön waren auch die bewundernden Blicke der anderen Menschen, so nach dem Motto "oha, diese Öko-Familie da, wie vorbildlich, alle mit dem Rad".... (grins....)... wenn es Montag regnet, dann weiß ich schon, wo wir alle wieder sitzen.....
Was ist hier eigentlich los? Seit zwei Tagen stehen die Zwillinge schon vor halb sieben auf, kein "ochhh Professor, komm doch, das Bad-Taxi steht schon da..." oder mühsames "in-den-Tag-ziehen" - die sind einfach wach und kommen fertig (minus Socken natürlich) aus dem Bad.....
man muss nur noch den Großen wecken und sich selbst...
Mal gucken, ob das jetzt ein Trend ist oder wieder aufhört....
werde berichten.
sind unsere manchmal. Sie sagen höflich "Bitte" und "Danke", sie fragen freundlich nach, wenn sie etwas wissen wollen. Sie essen Obst und Gemüse, so dass uns unbekannte Personen sich wundern, wie wir ihnen das antrainiert haben (haben wir nicht, sie mögen Obst und Gemüse). Sie sagen "Guten Tag", schließen Türen hinter sich und verhalten sich so, dass man selbst Gänsehaut hat und seufzt, weil es schöner ist, als man sich das Kinder-Erziehen je vorgestellt hat. Sie räumen ihren Teller nach dem Essen unaufgefordert in die Spülmaschine (andere Eltern fragen: "Wie macht ihr das?"), fragen, ob sie das Geschirr abwaschen dürfen (ok, das ist wirklich äußerst stelten) und bringen morgens einen Kaffee ans Bett (ehrlich wahr, der Große macht das schon mal, wenn man ihn lieb bittet). Und dann gibt es noch andere, wunderbare Dinge, die unsere Kinder schon mal tun.... der Große und der Professor fegen und wischen schon mal freiwillig das Erdgeschoss (ok, fegen ganz schnell und wischen mit kaltem Wasser... aber: der Wille zählt.. oder?). Ja und an guten Tagen reinigt der Rabauke die Schul-Brotdosen und, ach, an diesen Tagen könne diese Kinder wunderbare Dinge tun.
Und heute, heute: da konnte man nichts davon merken. Nichts. Und mehr möchte ich dazu auch nicht schreiben. Morgen kann nur besser werden.
die hier mag ich besonders....
Er trägt zum Glück einen Helm... wer weiß, wo die Tulpe ihn noch hinschießt.
Motive und Fotos: der Große
Jetzt kenne ich mich mit Superhelden nicht so genau aus, ich meine, es ist irgendein Batman mit so speziellen Krallen (für diese Ausdrücke würde ich richtig Mecker bekommen, wüßten die Kinder, dass ich das so schreibe....), der war jedenfalls am Wasser sehr interessiert während der arme Kerl dort unten:
ganz sicher Angst vorm Baden hat.....
Hier ist die erste Schulwoche nach den Ferien fast vorüber, wir kriegen das frühe Aufstehen morgens immer besser hin (gerade rechtzeitig vor dem langen Wochenende!). Mal abegesehen davon, dass jetzt morgens alle drei Kinder zuerst ins Bad wollen.... Wie ich das machen soll?!?! Dafür reichen meine Superheldenkräfte leider nicht aus.
Noch ein paar Kleinigkeiten:
- Und morgens Zeit zu sparen, stellt sich der Professor jetzt abends schon seine Müslischale und das Müsliglas auf seinen Frühstücksplatz, irgendwie niedlich.
- Der Zwillingsgeburtstag naht.... leider steigt auch die Aufregung so langsam an, hach, als Kind war ja Geburtstag haben einfach etwas richtig Feines!
- Der Große war heute krank und darf morgen auch noch zu Hause bleiben... Der Rabauke sagte zuerst: "Boha, der Glücksie! Darf zu Hause bleiben!" und dann zum Großen (in einem ganz lieben Ton): "Gute Besserung, Großer!"
- "Glücksie" ist ein Wort für eine Person, die einfach Glück hat. Aber, das habt ihr Glücksies alle da draußen ja gleich verstanden, denke ich mal.